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Was hat dich dazu bewegt, im Haus Kläre Weist zu arbeiten – und warum hast du dich für unsere Einrichtung entschieden?

Ich habe zuerst eine Metzgerlehre gemacht, war dann bei der Bundeswehr und habe dort meinen Koch und später auch meinen Küchenmeister gemacht. Danach war ich 25 Jahre Küchenchef in verschiedenen Restaurants. Zuletzt habe ich in einer Metzgerei gekocht. Wir haben unter anderem Kindergärten, Schulen und Altenheime mit Essen beliefert.

Als meine Frau Heimweh bekam haben wir uns entschieden nach Brandenburg zu ziehen. Sie ging schon vor mir hoch und ich bin nach meinem Urlaub hinterher gezogen.
Ich habe mich im Haus Kläre Weist beworben und wurde zum Glück sofort angenommen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus – und was macht dir daran besonders Freude?

Das kommt darauf an, ob ich Früh- oder Spätschicht habe. In der Frühschicht fange ich um halb sechs an und bereite das Frühstück vor: Kaffee, Semmeln, Wurstplatten. Eben alles was so gewünscht wird.Je nach Bedarf richte ich auch Pürierkost oder einzelne Teller für Bewohnerinnen und Bewohner her, die Unterstützung brauchen.

Danach wird gespült und es geht direkt ans Mittagessen. Bis spätestens elf Uhr muss alles fertig sein, weil das Essen um halb zwölf auf die Etagen geht. Mir gefällt, dass man hier weiß, wofür man arbeitet: Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich über gutes Essen und das merkt man.

Was schätzt du besonders an der Zusammenarbeit im Team und an der Atmosphäre?

Es ist ein tolles Miteinander in unserem Küchenteam und im ganzen Haus. Alle haben mir das Ankommen leicht gemacht, und das schätze ich sehr.

Natürlich wissen alle, dass ich aus Bayern komme. Eine Bewohnerin fragte irgendwann: „Alfons, Weißwürste?“ Also habe ich Weißwürste und Leberkäse mitgebracht aus Bayern und für alle ein bayerisches Frühstück gemacht (lacht).

Gab es einen besonderen Moment mit Bewohner:innen oder Kolleg:innen, der dir im Kopf geblieben ist?

Mir bleibt vor allem im Kopf, wie offen und herzlich ich hier aufgenommen wurde. Trotz anfänglicher Sprachprobleme (lacht)!

Ich hatte es hier wirklich nicht schwer: Die Bewohnerinnen und Bewohner und auch die Kolleginnen und Kollegen waren von Anfang an sehr nett zu mir.

Was ist die größte Herausforderung in deinem Arbeitsalltag – und wie gehst du damit um?

Die größte Herausforderung ist oft die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen. Da muss gespült werden, es kommt einiges an Geschirr zusammen, und gleichzeitig muss das Mittagessen rechtzeitig fertig sein.

Ich teile mir die Zeit gut ein, und zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen klappt das dann schon.

Ausgleich finde ich in meinem Garten und auf meiner Harley-Davidson Heritage von 2008. Die habe ich mir vor zwei Jahren gekauft - mein großes Hobby. Mit meiner Partnerin fahre ich jedes Jahr zum Harleytreffen an den Faaker See. Eine ganze Woche unterwegs zu sein, das genieße ich dann total.

Alfons lauser aus dem Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist mit seiner Harley-Davidson

Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, bei uns anzufangen?

Mutig sein und ausprobieren! Ich habe es nicht bereut.

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Blick auf viele Motorräder bei einem Motorradtreffen
Unterwegs bei einem Motorradtreffen
Alfons Lauser aus dem Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist grinst in die Kamera
Alfons Lauser an seinem Arbeitsplatz: Der Küche im Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist
Die Harley-Davidson von Alfons Lauser aus dem Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist
Die Harley-Davidson Heritage