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Keine Kürzungen bei Menschen mit Assistenz-Bedarf! Teilhabe ist ein Menschen-Recht!
Die Immanuel Albertinen Diakonie sagt:
Es darf keine Kürzungen bei der Eingliederungs-Hilfe geben.
Eingliederungs-Hilfe ist Unterstützung für Menschen mit Assistenz-Bedarf.
Der Text wurde in Leichte Sprache übersetzt.
Den Text in Standardspreche/schwerer Sprache finden Sie weiter unten.
Die Immanuel Albertinen Diakonie findet die geplanten Kürzungen sehr schlecht.
Darum macht die Immanuel Albertinen Diakonie bei Protest-Aktionen mit.
Und sie unterstützt eine Petition.
Eine Petition ist eine Bitte an die Politik.
Auch Sie können helfen.
Worum geht es?
Medien berichten:
Die Bundes-Regierung spricht über starke Kürzungen bei der Eingliederungs-Hilfe.
Das bedeutet:
Es könnte weniger Geld für Unterstützung geben.
Das wäre sehr schlecht für Menschen mit Assistenz-Bedarf.
Denn diese Menschen brauchen oft Unterstützung im Alltag.
Zum Beispiel beim Wohnen.
Oder bei der Arbeit.
Oder in der Freizeit.
Die Eingliederungs-Hilfe hilft Menschen mit Assistenz-Bedarf.
Damit sie überall mitmachen können.
Und damit sie selbst bestimmen können.
Zum Beispiel:
Wo will ich wohnen?
Wie will ich leben?
Mit wem will ich leben?
Das nennt man Wunsch- und Wahl-Recht.
Dieses Recht ist sehr wichtig.
Denn es hilft bei Teilhabe.
Und es hilft bei Selbst-Bestimmung.
Die Immanuel Albertinen Diakonie hat Einrichtungen in Thüringen und Brandenburg.
In diesen Einrichtungen bekommen Menschen Eingliederungs-Hilfe.
Die Immanuel Albertinen Diakonie sagt:
Die Vorschläge für Kürzungen sind falsch.
Darum beteiligt sie sich an Protesten.
Und an einer Petition.
Was wird besprochen?
Es könnte strengere Prüfungen geben.
Die Städte und Gemeinden könnten stärker prüfen.
Dann wird vielleicht öfter gefragt:
Braucht ein Mensch diese Hilfe wirklich?
Das ist ein Problem.
Denn jeder Mensch braucht andere Unterstützung.
Die Leistungen könnten stark begrenzt werden.
Das betrifft den Inhalt der Hilfe.
Und das betrifft das Geld für die Hilfe.
Teilhabe könnte weniger wichtig werden.
Mitbestimmung könnte weniger wichtig werden.
Selbst-Bestimmung könnte weniger wichtig werden.
Geld-Sparen könnte wichtiger werden.
Pauschalen könnten wichtiger werden.
Pauschale bedeutet:
Alle bekommen ungefähr das Gleiche.
Auch wenn Menschen verschiedene Hilfe brauchen.
Was bedeutet das für Menschen mit Assistenz-Bedarf?
Das Wunsch- und Wahl-Recht könnte eingeschränkt werden.
Das Wunsch- und Wahl-Recht bedeutet:
Jeder Mensch darf selbst entscheiden.
Zum Beispiel:
Wo lebe ich?
Wie lebe ich?
Mit wem lebe ich?
Vielleicht wird selbst-bestimmtes Leben schwieriger.
Weniger Leistungen bedeuten nicht nur weniger Geld.
Weniger Leistungen bedeuten auch:
Menschen haben weniger Selbst-Ständigkeit.
Und Menschen haben weniger Würde.
Vielleicht werden Menschen ausgeschlossen.
Vielleicht werden ganze Gruppen ausgeschlossen.
Dann gibt es weniger Inklusion.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören dazu.
Dann gibt es mehr Ausgrenzung.
Ausgrenzung bedeutet:
Menschen dürfen nicht richtig mitmachen.
Dann gibt es mehr Ungleichheit.
Und vielleicht mehr Benachteiligung.
Was kann das für unsere Einrichtungen bedeuten?
Es könnte eine Grenze für Personal-Kosten geben.
Personal-Kosten sind die Kosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Auch höhere Löhne könnten begrenzt werden.
Dann könnten manche Angebote vielleicht nicht mehr gemacht werden.
Das kann die Arbeit der Fach-Leute schwieriger machen.
Und es kann die Qualität der Hilfe schlechter machen.
Warum ist das wichtig?
Diese Entwicklung betrifft die Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie.
Aber vor allem betrifft sie die Menschen dort.
Diese Menschen bekommen Unterstützung von uns.
Es geht um ihre Teilhabe.
Und es geht um ihre Lebens-Qualität.
Wir haben Sorge.
Wichtige Grund-Sätze aus dem Bundes-Teilhabe-Gesetz könnten eingeschränkt werden.
Das Bundes-Teilhabe-Gesetz ist ein Gesetz.
Es soll Menschen mit Behinderung stärken.
Es soll Teilhabe möglich machen.
Die Politik will vielleicht Kosten sparen.
Aber dabei dürfen Rechte von Menschen nicht kleiner werden.
Bitte machen Sie beim Protest mit!
Schritt 1: Petition unterschreiben
Der Deutsche Bundestag soll keine Gesetze ändern.
Denn die Änderungen könnten zu Kürzungen führen.
Und sie könnten die Eingliederungs-Hilfe einschränken.
Das wäre schlecht für Menschen mit Assistenz-Bedarf.
Denn Teilhabe ist ein Menschen-Recht.
Hier ist der Link zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
Schritt 2: Protest-Marsch am 5. Mai 2026 in Fürstenwalde in Brandenburg
Bitte laufen Sie mit.
Am 5. Mai ist der Europäische Protest-Tag.
An diesem Tag geht es um die Gleich-Stellung von Menschen mit Assistenz-Bedarf.
Gleich-Stellung bedeutet:
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
In Fürstenwalde gibt es an diesem Tag einen Protest-Marsch.
Der Protest-Marsch zeigt:
Wir wollen eine gute Eingliederungs-Hilfe behalten.
Die Hilfe muss zu den Bedürfnissen der Menschen passen.
Mitarbeitende vom Immanuel Haus Molkenberg sind vor Ort dabei.
Weitere Informationen zu Zeit und Ort stehen hier:
Vielen Dank
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Dieses Thema ist sehr wichtig.
Viele Grüße
Andreas Mende
Dr. Thorsten Minuth
Frank Lehmann
Alexandra Roth
Thorsten Gerenkamp
Sie gehören zur Geschäfts-Führung der Immanuel Albertinen Diakonie.
Sie gehören auch zur Geschäfts-Führung der Immanuel Diakonie Südthüringen.
Und zur Geschäfts-Führung von Immanuel Miteinander Leben.
Der Text in Standardsprache/schwerer Sprache.
Keine Kürzungen bei Menschen mit Assistenzbedarf – Teilhabe ist Menschenrecht!
Die Immanuel Albertinen Diakonie kritisiert diskutierte Kürzungen in der Eingliederungshilfe scharf und beteiligt sich an Protestaktionen und einer Petition. Helfen auch Sie mit!
Die Bundesregierung diskutiert laut Medienberichten derzeit drastische Kürzungen in der Eingliederungshilfe. Wenn umgesetzt, würden die Empfehlungen und Vorschläge zu erheblichen finanziellen Einschnitten für Menschen mit Assistenzbedarf führen. Das könnte ihre Menschenrechte entscheidend beeinflussen. Die Immanuel Albertinen Diakonie mit Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Thüringen und Brandenburg kritisiert diese Vorschläge scharf und beteiligt sich an Protestaktionen und einer Petition.
Denn für Menschen mit Assistenzbedarf ist die Eingliederungshilfe eine wesentliche Leistung. Sie ist die unverzichtbare Unterstützung im Alltag: Assistenz beim Wohnen, Hilfe bei der Arbeit, Begleitung in der Freizeit. Sie ermöglicht die volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – und verwirklicht das Wunsch- und Wahlrecht, das die unerlässliche Grundlage für Teilhabe und Selbstbestimmung darstellt.
Was wird diskutiert?
- Individuelle Bedarfe würden durch strengere kommunale Prüfung infrage gestellt werden
- Inhaltliche und finanzielle Leistungen könnten massiv begrenzt werden
- Teilhabe, Partizipation und Selbstbestimmung müssten sich der Wirtschaftlichkeit und Pauschalierung drastisch unterordnen
Auswirkungen auf Menschen mit Assistenzbedarf
- Einschränkungen des Wunsch- und Wahlrechtes: das Recht jedes Menschen, selbst zu entscheiden, wo, wie und mit wem er oder sie lebt.
- Wird selbstbestimmtes Leben noch möglich sein? Gekürzte Leistungen bedeuten nicht nur geringere finanzielle Mittel, sondern weniger Selbstständigkeit und weniger Würde.
- Mögliche Ausgrenzung von Individuen und Personengruppen in der Gesellschaft – Inklusion wird zur Exklusion – soziale Ungleichheit und Diskriminierung
Mögliche Folgen für unsere Einrichtungen
- Deckelung der Personalkosten und Tarifsteigerungen
- Leistungsangebote könnten womöglich nicht mehr umgesetzt werden
- Auswirkungen auf Professionalität und Qualität
Diese Entwicklungen betreffen nicht nur die Arbeit in Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie, sondern vor allem die Teilhabe und Lebensqualität der von uns begleiteten Menschen. Es besteht die Sorge, dass zentrale Prinzipien des Bundesteilhabegesetzes im Zuge von Kostendämpfungsmaßnahmen eingeschränkt werden könnten.
Bitte beteiligen Sie sich an unserem Protest!
Schritt 1: Petition | Unterzeichnen Sie mit
Der Deutsche Bundestag wird aufgefordert, keine gesetzlichen Änderungen vorzunehmen, die zu Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Assistenzbedarf führen.
Denn Teilhabe ist Menschenrecht!
Hier geht es zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
Schritt 2: Protestmarsch am 05.05.2026 in Fürstenwalde, Brandenburg | Laufen Sie mit!
Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Assistenzbedarf, findet in Fürstenwalde ein Protestmarsch statt. Es geht darum, gemeinsam ein Zeichen für den Erhalt einer bedarfsgerechten Eingliederungshilfe zu setzen.
Mitarbeitende des Immanuel Haus Molkenberg sind vor Ort dabei.
Weitere Informationen zu Zeit und Ort:
https://www.samariteranstalten.de/beitraege-news/5-mai-europaeischer-protesttag-zur-gleichstellung-von-menschen-mit-behinderung
Vielen Dank für Ihre Unterstützung in dieser wichtigen Angelegenheit!
Ihre Andreas Mende, Dr. Thorsten Minuth, Frank Lehmann, Alexandra Roth und Thorsten Gerenkamp
Konzerngeschäftsführung Immanuel Albertinen Diakonie sowie Geschäftsführende Immanuel Diakonie Südthüringen und Immanuel Miteinander Leben